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Jusos bestätigt: Klage gegen Trianel abgewiesen

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Der Juso-Stadtverband Lünen hat mit Freude die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster aufgenommen, das die Klage gegen das Lüner Trianel-Kraftwerk abgewiesen hat.

Seit Beginn des Projektes haben die Jusos Lünen das Kraftwerk, das die größte Einzelinvestition der Stadt ausmacht und die Versorgungssicherheit für tausende von Menschen gewährleistet, aktiv unterstützt.
Juso-Vorsitzender Daniel Wolski: „Wir unterstützen Trianel in Lünen, da wir erkannt haben, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern auch produziert werden muss und weil das Trianel-Kohlekraftwerk eines der modernsten und umweltschonendsten der Welt ist.“

Gleichzeitig unterstützen die Jusos den Ausbau erneuerbarer Energien. Das Windrad der Stadtwerke ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch leider kann der Strombedarf in Lünen und in unserer Gesellschaft noch nicht alleine durch Sonnen- oder Windenergie gedeckt werden. Um Atomkraft und veraltete Kohlekraftwerke zu ersetzen, setzen die Jusos daher als Übergangslösung auf moderne Kohlekraft.

Durch Besichtigungen in der Bauphase sowie in der Betriebsphase und Gespräche mit Experten haben sich die Jusos davon überzeugt, dass das Trianel-Kraftwerk keine Gefahr für die Menschen in unserer Stadt darstellt und im Vergleich zu Atomkraftwerken oder alten Kohlekraftwerken nur eine geringe Beeinträchtigung der Umwelt nach sich zieht.
Bereits vor Jahren konnten die Jusos durch eine breite Bevölkerungsumfrage bestätigen, dass der Großteil der Lünerinnen und Lüner das Kraftwerk aus diesen Gründen ebenfalls akzeptiert.
Außerdem haben während der Wirtschaftskrise viele Betriebe in Lünen vom Bau des Kraftwerkes profitiert, denn Trianel hielt Wort, vergab viele Aufträge an Lüner Firmen und sicherte somit Arbeitsplätze.
Von nun an ist das Kraftwerk endlich rechtssicher und wird das Stadtbild für viele Jahrzehnte positiv prägen.