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Leserbrief von Juso Sebastian

Leserbrief

zu Ihrem Artikel „Jugendliche wollen Wasserski-Seilbahn auf Horstmarer See“ vom Mai 2014
und zu Ihrem Artikel „Lob für Vereine, Kritik an fehlenden Stadtteil-Treffs“ vom 30.12.2014

Warum hat die Junge Union Lünen die Anfrage der Ruhr Nachrichten zur Jugendarbeit in Lünen nicht beantwortet? Vom 5.12. bis zum 30.12. waren 25 Tage Zeit – niemand kann mir erzählen, dass diese Frist zu kurz ist, zumal die Jugendparteien zu diesem Thema wie aus der Pistole geschossen antworten können müssen. Womit beschäftigt sich die JU denn, wenn nicht mit Jugendarbeit? Außerdem müssten besonders die beiden JU-Pressesprecher Christoph Tölle und Marcel Schulz sowie ihr Vorsitzender Daniel Pöter als Ratsherren Ahnung und Ideen haben. Heute, acht Wochen nach der Veröffentlichung, haben sie sich immer noch nicht dazu geäußert, auch nicht z.B. auf ihrer Facebook-Seite.
Außerdem hat die JU im Mai 2014 (im Kommunalwahlkampf) angeblich eine Befragung von Jugendlichen durchgeführt. Seitdem warte ich auf eine Wasserski-Seilbahn auf dem Horstmarer See, eine Stranddisco und Paintball in Lünen – all das hat die JU vorgeschlagen. Was hat die JU daraus gemacht? Seitdem habe ich nichts mehr dazu in der Zeitung gelesen. Mir als 21-jährigem ist klar, dass diese Projekte kaum realisierbar sind, gerade wegen der jetzigen Haushaltslage – der JU ist das offenbar nicht klar und sie weckt durch ihre Befragung und ihre Pressemitteilung bei den Jugendlichen Hoffnungen, die sie dann enttäuschen muss. Neun Monate nach der Kommunalwahl muss ich der JU und den JU-Ratsherren daher ein „ungenügend“ geben.

 

Der Leserbrief unseres Juso Sebastian wurde leider nicht in den Ruhr Nachrichten abgedruckt.