Allgemein

Klausurtagung der Jusos Lünen: Kommunalwahlkampfplanung und Absage an große Koalition

v.l.n.r.: Stellv. Juso-Vorsitzender Daniel Dauster, Stellv. Juso-Vorsitzende Nina Kotissek, Juso-Vorsitzender Daniel Wolski, Fraktionsvorsitzender Rolf Möller, Kevin Przygodda, Europabeauftragte Wiebke Dellwig, Lena Günther, Bildungsbeauftragter Robert SchmidtSehr geehrte Pressevertreter,

am vergangenen Wochenende haben sich die Lüner Jungsozialisten in Ascheberg zu ihrer diesjährigen Klausurtagung getroffen. Kernthema der Arbeitsklausurtagung war die Planung und Konzeption der anstehenden Kommunalwahl.

Als diesjährigen Referenten durften wir den designierten Bürgermeisterkandidaten und Fraktionsvorsitzenden der SPD im Lüner Stadtrat Rolf Möller begrüßen. Rolf Möller referierte über die Arbeit der Fraktion in der laufenden Legislaturperiode und beantwortete Fragen der rund zehn Teilnehmer. Die teilnehmenden Jungsozialisten unterbreiteten Vorschläge und Vorstellungen für den Kommunalwahlkampf und setzten, auch weil Juso-Vorsitzender Daniel Wolski für die Brambaueraner SPD als Ratskandidat vorgeschlagen ist, viele jugendpolitische Akzente. So sollen neben den Themen Bildung/Ausbildung, Sport und Freizeitgestaltung auch die kulturelle Bildung insbesondere für Jugendliche in den Fokus gerückt werden.

Wie schon im Bundestagswahlkampf wollen die Jungsozialisten direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten und die Stärken unserer Stadt, in der wir Sozialdemokraten seit Jahrzehnten die Verantwortung tragen, in den Vordergrund stellen. Jusovorsitzender Daniel Wolski: „Wir haben eine facettenreiche und schöne Stadt, die viel zu bieten hat – das wollen für die Zukunft erhalten.“

Einer großen Koalition aus CDU und SPD auf Bundesebene erteilten die Jungsozialisten einstimmig eine klare Absage. Wir haben die Aussagen führender Sozialdemokraten vor der Wahl noch gut in Erinnerung, in der z.B. Andrea Nahles mahnte, die SPD nicht zum Steigbügelhalter für Frau Merkel werden zu lassen. Die Jusos Lünen haben an den Infoständen und Hausbesuchen für Rot-Grün geworben und auf das 100-Tage-Programm der SPD verwiesen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die meisten unserer Ziele mit der CDU nicht erreicht werden können. Ein gutes Beispiel ist die Ehe und Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare, die von der CDU bisher noch kategorisch abgelehnt wird. Aber auch bei der Erhöhung des Spitzensteuersatzes, der von der SPD gefordert wurde, gibt es bei der Union kein Einlenken. Diese Liste kann beliebig weitergeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Wolski
Juso-Vorsitzender
Stellv. SPD-Stadtverbandsvorsitzender